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Urlaubswissen für Angeber Teil 4

20.09.2011

Eskimos leben in Iglus und haben hundert Wörter für „Schnee“

Ihre TravelProtect Reiseversicherung klärt auf

Alles „Schnee von Gestern“… Und zuerst sollte eines geklärt werden: Eskimo bedeutet wörtlich übersetzt „Rohfleischesser". Weil viele Ureinwohner der Arktis dieses Wort als Beleidigung empfinden, lautet seit 1977 die richtige Bezeichnung „Inuit". In der Sprache der Ureinwohner bedeutet dieses Wort „Menschen".

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Mal abgesehen davon lebten die Inuit während der Warmzeiten meist in festen Siedlungen. In kälteren Phasen wechselten sie jahreszeitlich mit der wandernden Beute zwischen mehreren Jagdcamps aus Hütten und Zelten - oft mit Karibuhaut - bespannt. Iglus bauten sie nur, wenn sie auf der Jagd auf dem Eis übernachten mussten – also als kurzfristige Unterkünfte.
Das Wort „Iglu“ steht nicht nur für die typische kuppelförmige Behausung aus Schneeblöcken der Inuit, sondern ist in der Eskimo-Sprache die Bezeichnung für Haus. Das Schnee-Iglu ist kulturgeschichtlich eine Meisterleistung der Architektur. Im Eis der Arktis wurde das Prinzip eines echten Gewölbes beim Bau des Iglus eingesetzt. 

Wer Peter Hoegs „Fräulein Smillas Gespür für Schnee" gelesen oder Linguistik studiert hat, kennt einen weiteren Mythos, der sich immer noch hartnäckig hält: Dass der Inuit viele verschiedene Wörter für Schnee in seinem Wortschatz hat. Manche sprechen von zehn, zwanzig, fünfzig oder gar hundert verschiedenen Wörtern.

Gar so viele sind es nicht. Wer verstehen will, warum der Mythos falsch ist, muss mitten rein in die Sprachwissenschaft, sich klarmachen, dass die Sprachfamilie der Inuit eine andere als die unsere ist. Es ist eine polysynthetische Sprache (von der es auch viele gibt), deren Wortbildung anders funktioniert als die der indogermanischen Sprachen.

Bei den Inuit gibt es tatsächlich verschiedene Wörter für Schnee: für Schneeflocken, also fallenden Schnee, steht „qanik". Schnee, der am Boden liegt, wird „aput" genannt. Die unterschiedlichen Wörter für „Schnee" in den diversen Inuit-Sprachen bestehen oft aus Zusammensetzungen, ähnlich wie im Deutschen der Neuschnee, Pulverschnee, Sulzschnee oder Schneematsch. Dafür müssen sie nicht wie im Deutschen einen Relativsatz bilden: Bei ihnen kann somit auch „Schnee, der auf Zedern fällt" wie ein Wort aussehen.

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