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Trinkgeld-Knigge: Tipps und Regeln in Urlaubsländern

16.08.2011

Als Anerkennung für eine gute Service-Leistung ist es bei uns üblich, ein Trinkgeld zu geben. Aber für Urlauber, die ins Ausland reisen, kann das Tippen zur Verlegenheit und Verwirrung beitragen. In einem fremden Land stellt sich die Frage, sollten sie oder sollten sie nicht Trinkgeld geben – und wenn ja, wie viel ist angemessen. Sind ein paar Münzen eine Beleidigung, oder eine Geldnote einfach übertrieben?
Der Begriff des "Trinkgeldes" ist schon sehr alt und stammt aus Zeiten, in denen wohlsituierte Herrschaften ihren Dienern abschätzig Münzen zugeworfen haben, um sich nach Dienstschluss zu betrinken. Allerdings kennt heutzutage kaum mehr jemand diesen "diskriminierenden" Ursprung dieses Rituals. Es gibt nur mehr wenig Völker, Kulturen oder spezielle Services die sich durch ein Trinkgeld herabgewürdigt fühlen. In den meisten Fällen wird ein Trinkgeld gerne angenommen, aber auch hier spielt nicht nur das Trinkgeld an sich, sondern auch die Art wie es überreicht wird eine große Rolle.
TravelProtect hat hier für sie Tipps zum „Tippen“ in beliebten Urlaubsländern zusammengestellt:
Was sind typische Trinkgeldberufe?
Unter die typischen "Trinkgeldberufe" fallen folgende Branchen:
•    Gastronomie
•    Hotel- und Reisebranche
•    Taxifahrer
•    Schiffservicepersonal
•    Schönheits- und Wellnessalons
•    Friseur und Kosmetik
Als Faustregel können Sie sich merken, dass es fast weltweit üblich ist ca. 10% Trinkgeld für einen Service zu geben.
Eine Ausnahme bildet die USA – hier sind 15 bis 20% Trinkgeld ("tip" oder "gratuity") üblich. Trinkgelder sind ein wichtiger Bestandteil des „American Way of Life“. Für viele Arbeitnehmer ist das Trinkgeld eine Möglichkeit, der schlechten Bezahlung entgegenzuwirken.



Ausnahme Großbritannien und Irland: Wenn Sie hier auf Ihrer Rechnung den Vermerk "service charge" finden, wissen Sie, dass hiermit das Trinkgeld bereits "unfreiwillig" mitkassiert wurde - Sie können sich also einen weiteren Tip sparen. Ansonsten gelten auch die üblichen 10%. Die klassischen englischen Pubs sind  trinkgeldfreie Zone.
In Asien - speziell in China und Japan - hat "Trinkgeld keine traditionellen Wurzeln und kann im Einzelfall sogar als Beleidigung aufgefasst werden. Hier kann es sich anbieten in Ausnahmefällen ein besonderes Geschenk (kein Bargeld!) zu überreichen - nur in Touristenzentren ist man es dort mittlerweile auch gewohnt Trinkgeld entgegenzunehmen. In Thailand oder Malaysia hat man sich hingegen bereits an die europäische Trinkgeldkultur gewöhnt.
In arabischen Staaten sind Trinkgelder nur in besonderen Lokalitäten üblich, die "Western Standard" aufweisen - also exklusive Hotels oder ähnliches. Wenn Sie in "normalen Gaststätten" essen gehen oder Taxi fahren, werden Sie von den Einheimischen ohnehin übers Ohr gehauen - selbst wenn Sie einen Taxifahrer um die Hälfte herunterhandeln, können Sie davon ausgehen, dass Sie dreimal soviel zu zahlen, wie ein Araber.



Frankreich: "Le pourboire", wie der Franzose sagt, wird nicht persönlich übergeben, sondern einfach auf den Tisch gelegt. In Cafés und Restaurants sind 10 bis 15 % üblich. Es könnte sogar als Faux Pas gelten, in Frankreich ein großes Trinkgeld zu hinterlassen. Gleichgültig wie hoch die Rechnung ist und egal, ob es für eine Taxifahrt, Mahl oder Zimmer-Service ist.
In Italien sollten sie Ausschau halten nach “Servizio incluso” oder "Servizio compreso" wenn Sie auswärts Essen oder Trinken, da dieser Zusatz bedeutet, das die Service Gebühr  oder Trinkgeld von bis zu 20%, bereits in der Rechnung inbegriffen ist. Die Sparschweine auf der Theke stehen jedoch für Kleingeldgaben bereit.
Wenn Spanier Essen gehen, lassen Sie in der Regel nur einige Münzen, wenn überhaupt nach einer Mahl, und auch nur dann, wenn Sie Wechselgeld zur Hand haben. Die Kellner erwarten in der Regel nicht viel Trinkgeld, jedoch mehr, wenn Sie in einer gehobenen Institution dinieren. Das Gleiche gilt für Taxifahrer und Hotelmitarbeiter.
Stewardessen und Stewards der Airlines bekommen üblicherweise kein Trinkgeld, da sie sich selbst als "Gastgeber" sehen. Bei vielen Airlines ist es dem Personal sogar verboten Trinkgelder anzunehmen. Anders bei Schiffsreisen - hier ist es den Stewardessen und Stewards durchaus erlaubt, Trinkgelder anzunehmen.
Jetzt sollte eigentlich nichts mehr schief gehen… Und wenn doch, sorgen wir für das Weitere! Ihr TravelProtect-Team!
 


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