Travelprotect

12.10.2011

Tipps, damit sie flüssig bleiben: Zahlungsmittel im Ausland

Schmuddelwetter – Ahoi! Weil aber auch das Leben im (Urlaubs-)Paradies nicht umsonst ist, stehen jedes Jahr wieder unzählige Verbraucher vor der Frage, wie sie im Ausland zahlen sollen. Ihre TravelProtect Reiseversicherung zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten und stellen die wichtigsten Zahlungsmittel für den Auslandsurlaub vor:

Infos Ihrer Reiseversicherung


Bargeld

Etwas Bargeld gehört als Grundausstattung in jede Reisebörse. Denn spätestens für das Taxi oder den Bus zum Hotel benötigt man meist ein paar Münzen. Wenn man in ein Land außerhalb der Eurozone reist, sollte man zumindest einen kleinen Teil des Geldes schon an ihrem Heimatort in die Fremdwährung tauschen.
Oft ist es jedoch ratsam, erst im Ausland das Bargeld umzutauschen, da die Kurse dort häufig günstiger sind.  
Auch im Ausland lässt sich bei den jeweiligen Nationalbanken in der Regel gebührenfrei Geld wechseln. Auch sollte man nie das gesamte Bargeld am Körper tragen. Besser ist es, den Vorrat aufzuteilen und einen Teil an einem sicheren Ort wie zum Beispiel dem Safe des Hotels zu deponieren.
Wie viel Bargeld man mitnehmen sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Wie lange dauert der Aufenthalt?
- Wie hoch ist das Risiko, dass man das Geld verliert oder es gestohlen wird?
- Wie unkompliziert kann man Zahlungsmittel wie Maestro- oder Kreditkarten einsetzen?


Reiseschecks (Travelerschecks)
Der Eurocheck ist aufgrund der weiten Verbreitung von Geldautomaten so gut wie ausgestorben und als Zahlungsmittel nur begrenzt zu empfehlen. Außerhalb Europas werden Eurochecks überhaupt nicht akzeptiert. Eine (aussterbende aber sinnvolle) Alternative ist aber der Travelercheck. Je nach Land kann man sie entweder nur bei Banken/Wechselstuben zu Bargeld machen, in anderen Ländern (z.B. USA) kann man wie Bargeld damit bezahlen. Ihr großer Vorteil: Sie sind ein recht sicheres Zahlungsmittel. Der Besitzer muss sich beim Einkauf und Einlösen der Schecks ausweisen und die Schecks unterschreiben. Reiseschecks sind also für Reisen in unsichere Länder gut geeignet. Angeboten werden die Reiseschecks zum Beispiel von VISA, American Express und Thomas Cook. Für den Kauf berechnen die Banken meistens eine Gebühr von 1% bis 2%. Die Einlösungskosten sind unterschiedlich, teilweise auch kostenlos.


Bankkundenkarten

Vielen Urlaubern ist nicht bewusst, dass sie mit ihrer normalen ec-Karte und der dazugehörigen Geheimzahl an beinahe jedem Geldautomaten der Welt Geld abheben können. Vorraussetzung ist das Maestro-Logo oder V-Pay-Zeichen. Auch sind die Abhebungsgebühren geringer als die von Kreditkarten. Bei der Maestro-Karte wird der Betrag in der Regel innerhalb von wenigen Tagen vom Konto abgebucht. Einfach bei der Hausbank nachfragen und die individuell festgelegten Kosten vergleichen! Eine Sperre bei Verlust oder Diebstahl ist jederzeit möglich. Allerdings sollte man mit dem Plastikgeld sehr vorsichtig umgehen. Niemals im Hotelzimmer liegen lassen, und sich nicht beim Eintippen der Geheimzahl beobachten lassen!
Stiftung Warentest hat unter dem folgenden Link eine Listung von Kreditinstituten und verschiedenen Ländern erstellt, an denen sie ohne Kosten Bargeld ziehen können:
http://www.test.de/themen/freizeit-reise/test/Reisekasse-Die-besten-Zahlungsmittel-im-Ausland-1669645-1669617/


Kreditkarten
Bei der Auslandsreise sollte eigentlich auch eine Kreditkarte nicht fehlen. Kreditkarten werden auf der ganzen Welt akzeptiert. Weltweit gibt es über 24 Millionen Akzeptanzstellen. In der Bank bekommt man gegen Vorlage der Kreditkarte und des Reisepasses Bargeld ausgehändigt.  Die Währung des Landes, in dem man sich befindet, spielt dabei in der Regel keine Rolle. Die gängigsten Kartenanbieter sind VISA, MASTERCARD und American EXPRESS. Die Jahresgebühren variieren auch hier stark und auch die Gebühren, die pro Transaktion erhoben werden, sind unterschiedlich hoch. Grundsätzlich ist das Geldabheben mit Kreditkarten im Ausland etwas teurer als mit Bankkundenkarten. Allerdings bieten einige Banken Girokonten mit Kreditkarten an, mit denen Kunden weltweit kostenlos Geld abheben können.

Vergleicht man ec-Karte und Kreditkarte miteinander, ist die Kreditkarte im Vorteil:
- Mehr Akzeptanzstellen im Ausland
- Zinsvorteil durch spätere Abbuchung
- Geringere Haftungsgrenzen bei Verlust oder Missbrauch. Bei ec-Karten hängt die Haftung von der Kulanz der Bank ab
- Telefonische oder Internet-Buchungen für Flüge, Hotels etc. sind meistens nur mit Kreditkarte möglich. Auch Autoverleiher verlangen meist eine Kreditkarte.  

Allerdings bergen Kreditkarten die gleichen Sicherheitsprobleme wie Bankkarten.
 

Für den Notfall: Geldtransfer ins Ausland

Für den Fall der Fälle sollte man außerdem vor einem längeren Auslandsurlaub klären, wie Verwandte oder Bekannte Geld ins Ausland schicken können. Mit Hilfe von sogenannten Blitzüberweisungen sind Zahlungen weltweit innerhalb kürzester Zeit möglich. Das Geld wird in Deutschland bar in einer Filiale der Post ein- und im Ausland bar (Landeswährung) ausgezahlt. Solche Geldtransfer-Dienste werden z.B. von Western Union oder Moneygram angeboten. Das Geld kann in der Regel schon wenige Minuten nach dem Transfer bei Agenturen der Zahlungsdienstleister im Empfängerland abgeholt werden. Nachteil: Dieser Service kann furchtbar teuer werde
Grundsätzlich gilt: Setzen Sie nie nur auf ein Zahlungsinstrument. Wird einem im Urlaub das Bargeld oder gar die Kreditkarte gestohlen, sieht man im Urlaub schnell ziemlich alt aus. Der passende individuelle Mix aus Bargeld, Reiseschecks, Plastikgeld und - besonders für Langzeitreisende - Online-Zahlungsmittel, ergibt das ideale Zahlungsmittel im Ausland!

Eine Zusammenstellung der Reisezahlungsmittel und ihrer Kosten finden sie unter folgendem Link der Stiftung Warentest:
http://www.test.de/themen/freizeit-reise/test/Reisekasse-Die-besten-Zahlungsmittel-im-Ausland-1669645-1669780


Ihr TravelProtect-Team  
 

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